Schwerpunkt Onkologie

Onkologie ist die Lehre über bösartige Organ-Erkrankungen. Blutkrankheiten gehören nicht dazu, mit diesen Erkrankungen befasst sich die Hämatologie (siehe dort).
Wenn der Verdacht auf eine bösartige Erkrankung besteht, leiten wir eine gezielte Suche zum Nachweis oder Ausschluss einer solchen Erkrankung ein bzw. setzen die Suche fort. Beim Nachweis einer solchen Erkrankung muss das Ausmaß der Erkrankung möglichst genau gesichert werden (Staging), um anschließend die an die Situation am besten angepassten Maßnahmen ergreifen zu können. Mögliche Maßnahmen sind zum Beispiel eine Operation, eine Strahlentherapie, eine Chemotherapie oder eventuell auch andere lokale Behandlungen. Das weitere Vorgehen ist sowohl von der Art, als auch von der Ausdehnung der Erkrankung und auch von dem Gesamtbefinden des Patienten abhängig. Arzt und Erkrankter müssen also immer gemeinsam zu einer individuellen Entscheidung über das beste Vorgehen kommen. Wenn erforderlich, kann eine Chemotherapie in fast allen Situationen ambulant in unserer Praxis durchgeführt werden. Dabei kann durch die Kombination verschiedener Medikamente das Auftreten von Therapie-bedingtem Erbrechen meistens verhindert werden.
Häufig sind auch nur Nachsorgeuntersuchungen oder eine vorsorgliche, zusätzliche Chemotherapie unmittelbar nach einer operativen Tumorentfernung erforderlich (adjuvante Chemotherapie). Durch eine solche unterstützende Chemotherapie wird das Risiko eines Wiederauftretens der Tumorerkrankung verkleinert.
Unabhängig von einer Chemotherapie sind häufig begleitende (palliative) Maßnahmen zur Linderung (möglichst Beseitigung) von Beschwerden erfoderlich. Auch solche Therapien werden von uns regelmäßig durchgeführt, in erster Linie handelt es sich hierbei um eine Schmerztherapie.

HÄMATO-ONKOLOGISCHE SCHWERPUNKTPRAXIS BREMEN
Dr. Igelmann / Dr. Wietholt

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