Schwerpunkt  HIV/AIDS

Zu Beginn der HIV-Infektion ist oft für mehrere Jahre keine spezifische Therapie erforderlich. Erst bei ausgeprägteren Laborveränderungen oder Symptomen der HIV-Erkrankung wird eine Therapie eingeleitet. Seit einigen Jahren besteht diese immer aus mehreren Medikamenten, da die Erkrankung damit meistens erneut über mehrere Jahre (teils über 10 Jahre) unterdrückt werden kann. Für einen guten und langdauernden Therapieerfolg ist eine möglichst exakte Medikamenten-Einnahme besonders wichtig. Bei einem Therapieversagen muß die Medikamentenkombination geändert werden. Nach mehreren erforderlichen Therapie-Wechseln wird es immer schwieriger, eine gute Kombination zufinden, da sich dann Resistenzen gegen Medikamente oder ganze Medikamentengruppen gebildet haben.

Von AIDS spricht man erst bei einer fortgeschrittenen HIV-Infektion mit gravierenden Folgeerscheinungen.
Viele HIV-infizierte Patienten werden bereits seit vielen Jahren in dieser Praxis betreut. Dabei stehen uns über verschiedene Labore, mit denen wir zusammenarbeiten, alle diagnostischen Laboruntersuchungen zur Verfügung, um die Infektion sicher zu diagnostizieren, und ggf. die Therapie zu überwachen. Außer einer Mehrfachtherapie mit verschiedenen Medikamenten ist in bestimmten Situationen auch eine prophylaktische Inhalationstherapie möglich (Pneumocystis carini – Prophylaxe).

HÄMATO-ONKOLOGISCHE SCHWERPUNKTPRAXIS BREMEN
Dr. Igelmann / Dr. Wietholt

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